Freitag, 26. Juli 2019
Gedanken
miezekatz, 17:19h
Vier Jahre... vor vier Jahren veröffentlichte ich hier den letzten Beitrag "Spiegelbild". Inspiriert von der Flüchtlingskrise und den fürchterlichen Ausschreitungen die zu der Zeit stattfanden.
Vier Jahre... Ist es tatsächlich schon so lange her? Oder müsste es heißen - Ist es erst so lange her?
Denn das Thema ist weiterhin aktuell.
Inzwischen hat sich der Fokus nur verschoben.
Wenn vor vier Jahren die Schlagzeilen beherrscht wurden von brennenden Flüchtlingsheimen und tätlichen Übergriffen, so sind es nun die Toten im Mittelmeer, die immer wieder in den sozialen Netzwerken, leider nicht mal mehr den Nachrichten, auftauchen.
Rettungsschiffe, die unter den seltsamsten Vorwänden am Auslaufen gehindert werden. Wegen bürokratischen Mängeln, die keine Auswirkung auf die Seetauglichkeit der Schiffe haben. Schiffe, die Leben retten sollen! Die Leben retten können! Leben retten müssen!
Ständig heißt es "Das Leben ist wertvoll. Es ist schützenswert. Wir müssen was tun."
Und doch ertrinken, vermutlich genau in diesem Moment wieder Menschen in den Tiefen des Ozeans.
Menschen, wie du und ich. Mit den gleichen Träumen und Hoffnungen. Mit Ängsten und Schmerzen, mit Familie und Freunden.
Sie wissen, wie gefährlich die Reise ist. Sie wissen, das die Wahrscheinlichkeit ihr Ziel nie zu erreichen hoch ist. Dennoch treten sie sie an. Nicht nur junge Männer, die körperlich, zumindest zu Beginn der Überfahrt, fit sind.
Frauen und Kinder jeden Alters sitzen in diesen völlig überfüllten Schlauchbooten und trotzden den Bedingungen auf offener See. Ausgestattet mit Schwimmwesten, die teilweise gar keine Hilfe, sonderlich gefährlicher Balast sind, da sie mit Papier und sonstigem Müll gefüllt sind.
Wenn dann doch ein Rettungsschiff ausläuft und die in Seenot geratenen Menschen findet - ein kleines Boot, ein kleiner Punkt im weiten Meer - sind sie noch immer nicht in Sicherheit.
Wochenlang werden sie an Bord festgehalten, die Retter nun ebenfalls kriminalisiert. Von Bord dürfen sie nur, wenn sie gesundheitlich so angeschlagen sind, dass sie als Notfall in eine Klinik müssen, da sie sonst sterben würden.
Hallo? Merkt ihr was? Es gibt Länder, die bereit sind, diese Menschen aufzunehmen. Nur sind diese nicht direkt von den Rettungsschiffen zu erreichen. Sie müssen! irgendwo anlegen.
Und da frage ich mich jeden Tag aufs neue: Wie können die Verantwortlichen noch in den Spiegel schauen? Wie kann man Menschen derart entmenschlichen, dass man nur noch irgendwelche Zahlen sieht? Schwarz auf weiß, aber egal wie hoch, nicht einmal die Geschichten, die Gesichter dahinter sehen möchte?
Ich kann es nicht verstehen....
Vier Jahre... Ist es tatsächlich schon so lange her? Oder müsste es heißen - Ist es erst so lange her?
Denn das Thema ist weiterhin aktuell.
Inzwischen hat sich der Fokus nur verschoben.
Wenn vor vier Jahren die Schlagzeilen beherrscht wurden von brennenden Flüchtlingsheimen und tätlichen Übergriffen, so sind es nun die Toten im Mittelmeer, die immer wieder in den sozialen Netzwerken, leider nicht mal mehr den Nachrichten, auftauchen.
Rettungsschiffe, die unter den seltsamsten Vorwänden am Auslaufen gehindert werden. Wegen bürokratischen Mängeln, die keine Auswirkung auf die Seetauglichkeit der Schiffe haben. Schiffe, die Leben retten sollen! Die Leben retten können! Leben retten müssen!
Ständig heißt es "Das Leben ist wertvoll. Es ist schützenswert. Wir müssen was tun."
Und doch ertrinken, vermutlich genau in diesem Moment wieder Menschen in den Tiefen des Ozeans.
Menschen, wie du und ich. Mit den gleichen Träumen und Hoffnungen. Mit Ängsten und Schmerzen, mit Familie und Freunden.
Sie wissen, wie gefährlich die Reise ist. Sie wissen, das die Wahrscheinlichkeit ihr Ziel nie zu erreichen hoch ist. Dennoch treten sie sie an. Nicht nur junge Männer, die körperlich, zumindest zu Beginn der Überfahrt, fit sind.
Frauen und Kinder jeden Alters sitzen in diesen völlig überfüllten Schlauchbooten und trotzden den Bedingungen auf offener See. Ausgestattet mit Schwimmwesten, die teilweise gar keine Hilfe, sonderlich gefährlicher Balast sind, da sie mit Papier und sonstigem Müll gefüllt sind.
Wenn dann doch ein Rettungsschiff ausläuft und die in Seenot geratenen Menschen findet - ein kleines Boot, ein kleiner Punkt im weiten Meer - sind sie noch immer nicht in Sicherheit.
Wochenlang werden sie an Bord festgehalten, die Retter nun ebenfalls kriminalisiert. Von Bord dürfen sie nur, wenn sie gesundheitlich so angeschlagen sind, dass sie als Notfall in eine Klinik müssen, da sie sonst sterben würden.
Hallo? Merkt ihr was? Es gibt Länder, die bereit sind, diese Menschen aufzunehmen. Nur sind diese nicht direkt von den Rettungsschiffen zu erreichen. Sie müssen! irgendwo anlegen.
Und da frage ich mich jeden Tag aufs neue: Wie können die Verantwortlichen noch in den Spiegel schauen? Wie kann man Menschen derart entmenschlichen, dass man nur noch irgendwelche Zahlen sieht? Schwarz auf weiß, aber egal wie hoch, nicht einmal die Geschichten, die Gesichter dahinter sehen möchte?
Ich kann es nicht verstehen....
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Sonntag, 30. August 2015
Spiegelbild
miezekatz, 21:42h
Es gibt wirklich Tage, da frage ich mich, wie manche Leute in den Spiegel sehen können, ohne sich zu schämen. Und ich meine nicht wegen seines Aussehens. Wegen seines Aussehens sollte sich sowieso niemand schämen müssen. Nein. Ich meine, sie sollten sich schämen wegen ihrer Taten.
Man kann heutzutage nicht einen einzigen Blick in die Zeitung werfen, ohne das man einen neuen Artikel über Ausschreitungen und Übergriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsheime sieht. In Sachsen ist es momentan besonders schlimm, dort bekamen in Heidenau nun sogar einige Rechtsextreme einen Platzverweis, als es zu erneuten Demonstrationen vor einem Notquartier für Flüchtlinge kam. Ausnahmsweise wurde mal niemand verletzt, aber dennoch herrscht momentan ein Versammlungsverbot "wegen eines "polizeilichen Notstands" "(Zitat: tagesschau.de Stand 29.08.2015).
Überlegt euch das einmal: Da kommen Menschen zu uns, die Hilfe benötigen. Niemand flieht einfach aus Jux und Dollerei aus seiner Heimat, mit manchmal nicht mehr dabei, als die Kleider, die sie gerade tragen. Und dann kommen ein paar Leute daher, die ständig Produkte kaufen und verwenden, die aus besagten Ländern kommen, aber die Menschen, nein, die wollen sie nicht hier haben. Bloß weg mit denen.
Was wäre, wenn wir die Flüchtlinge wären? Wenn es in Deutschland zu einer Situation käme, durch einen Bürgerkrieg oder Armut, in der es uns unmöglich wäre, hier zu bleiben, ohne jeden Tag mit der Angst zu leben, die Sonne morgen nicht mehr aufgehen sehen zu können, oder den Freund, Bruder, die Schwester oder sonst wen, den man am morgen noch gesehen hat, am Abend zu Grabe zu tragen?
Wir müssten aus unserer Heimat fliehen, angewiesen darauf, das man uns woanders hilft, weil wir sonst verhungern oder erfrieren. Möglicherweise sterben wir schon auf dem Weg übers Meer in kleinen, völlig überfüllten Booten mit hunderten anderen. Wir fühlen uns hilflos, hoffnungslos bis auf einen kleinen Schimmer am Horizont der das Ufer eines anderen Landes erleuchtet.
Mit letzter Kraft kommen wir an Land, von dort laufen wir viele, viele Kilometer, bis uns die Füße weh tun. Unsere Eltern und Geschwister mussten wir zurück lassen. Endlich erreichen wir die Aufnahmestelle. Endlich in Sicherheit, denken wir uns.
Aber weit gefehlt.
Statt der erhofften Sicherheit erwarten uns Angriffe von ignoranten, gewalttätigen Einwohnern, die nichts sehen können außer sich selbst. Sie kennen uns nicht. Kennen nicht unsere Geschichte unser Leid. Sie sehen nur, wir sind nicht von hier. Wir sind nicht von hier, deshalb sollen wir wieder verschwinden. Sie wollen keine Veränderung. Schon seit 1945 nicht. Sie verwenden essen Lebensmittel und tragen Kleidung, die in unserer Heimat hergestellt wurde. Ohne könnten sie sich ein Leben gar nicht vorstellen. Aber die Menschen, die von dort kommen??
"Ausländer raus", schreien sie dann. "Deutschland muss rein bleiben", "Verzieht euch ihr Fotzen". Auf weitere und teilweise noch viel extremere Ausrufe möchte ich hier gar nicht weiter eingehen.
Denn immerhin gibt es auch Menschen, die tatsächlich helfen. Die helfen und dafür ebenfalls angefeindet werden.
Ehrlich Leute, so kann das nicht weiter gehen. Ja natürlich, auch in Deutschland gibt es Armut. Auch den Obdachlosen, die bereits hier sind sollte geholfen werden, gar keine Frage. Aber letztendlich sind wir alle Menschen. In uns allen fließt das gleiche rote Blut, auch wenn es bei einigen eher ein dreckiges braun hat. Und auch wenn man sich von ihnen distanzieren möchte und sollte, auch sie sind Menschen. Wenn wir anfangen sie als "die anderen" zu betrachten, sind wir nicht besser als sie.
Besser als sie sind wir, wenn wir aufstehen und den Neuankömmlingen die Hand reichen.
#refugeesWelcome findet man immer häufiger im Netz. Das ist richtig, so sollte es sein. Denkt einmal darüber nach, was ihr erhoffen würdet, wenn ihr in ihrer Situation sein würdet, wie oben beschrieben. Und dann seht in den Spiegel. Seht eurem Spiegelbild in die Augen und fragt euch: Möchte ich so wirklich sein? Kann ich das mit meinem Gewissen vereinbaren?
Wenn die Antwort ja lautet, in Ordnung. Dann macht weiter so. Aber wenn euch auch nur die geringsten Zweifel kommen, sollte sich dringend etwas ändern.
Das hier soll keine Moralpredigt sein. Nur ein kleiner Denkanstoß, für alle die sich selbst noch nie wirklich auf ihr Spiegelbild geschaut haben. Denn so wie wir von anderen behandelt werden wollen, so sollten wir zuerst auch die anderen behandeln.
Vielen Dank fürs lesen.
Man kann heutzutage nicht einen einzigen Blick in die Zeitung werfen, ohne das man einen neuen Artikel über Ausschreitungen und Übergriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsheime sieht. In Sachsen ist es momentan besonders schlimm, dort bekamen in Heidenau nun sogar einige Rechtsextreme einen Platzverweis, als es zu erneuten Demonstrationen vor einem Notquartier für Flüchtlinge kam. Ausnahmsweise wurde mal niemand verletzt, aber dennoch herrscht momentan ein Versammlungsverbot "wegen eines "polizeilichen Notstands" "(Zitat: tagesschau.de Stand 29.08.2015).
Überlegt euch das einmal: Da kommen Menschen zu uns, die Hilfe benötigen. Niemand flieht einfach aus Jux und Dollerei aus seiner Heimat, mit manchmal nicht mehr dabei, als die Kleider, die sie gerade tragen. Und dann kommen ein paar Leute daher, die ständig Produkte kaufen und verwenden, die aus besagten Ländern kommen, aber die Menschen, nein, die wollen sie nicht hier haben. Bloß weg mit denen.
Was wäre, wenn wir die Flüchtlinge wären? Wenn es in Deutschland zu einer Situation käme, durch einen Bürgerkrieg oder Armut, in der es uns unmöglich wäre, hier zu bleiben, ohne jeden Tag mit der Angst zu leben, die Sonne morgen nicht mehr aufgehen sehen zu können, oder den Freund, Bruder, die Schwester oder sonst wen, den man am morgen noch gesehen hat, am Abend zu Grabe zu tragen?
Wir müssten aus unserer Heimat fliehen, angewiesen darauf, das man uns woanders hilft, weil wir sonst verhungern oder erfrieren. Möglicherweise sterben wir schon auf dem Weg übers Meer in kleinen, völlig überfüllten Booten mit hunderten anderen. Wir fühlen uns hilflos, hoffnungslos bis auf einen kleinen Schimmer am Horizont der das Ufer eines anderen Landes erleuchtet.
Mit letzter Kraft kommen wir an Land, von dort laufen wir viele, viele Kilometer, bis uns die Füße weh tun. Unsere Eltern und Geschwister mussten wir zurück lassen. Endlich erreichen wir die Aufnahmestelle. Endlich in Sicherheit, denken wir uns.
Aber weit gefehlt.
Statt der erhofften Sicherheit erwarten uns Angriffe von ignoranten, gewalttätigen Einwohnern, die nichts sehen können außer sich selbst. Sie kennen uns nicht. Kennen nicht unsere Geschichte unser Leid. Sie sehen nur, wir sind nicht von hier. Wir sind nicht von hier, deshalb sollen wir wieder verschwinden. Sie wollen keine Veränderung. Schon seit 1945 nicht. Sie verwenden essen Lebensmittel und tragen Kleidung, die in unserer Heimat hergestellt wurde. Ohne könnten sie sich ein Leben gar nicht vorstellen. Aber die Menschen, die von dort kommen??
"Ausländer raus", schreien sie dann. "Deutschland muss rein bleiben", "Verzieht euch ihr Fotzen". Auf weitere und teilweise noch viel extremere Ausrufe möchte ich hier gar nicht weiter eingehen.
Denn immerhin gibt es auch Menschen, die tatsächlich helfen. Die helfen und dafür ebenfalls angefeindet werden.
Ehrlich Leute, so kann das nicht weiter gehen. Ja natürlich, auch in Deutschland gibt es Armut. Auch den Obdachlosen, die bereits hier sind sollte geholfen werden, gar keine Frage. Aber letztendlich sind wir alle Menschen. In uns allen fließt das gleiche rote Blut, auch wenn es bei einigen eher ein dreckiges braun hat. Und auch wenn man sich von ihnen distanzieren möchte und sollte, auch sie sind Menschen. Wenn wir anfangen sie als "die anderen" zu betrachten, sind wir nicht besser als sie.
Besser als sie sind wir, wenn wir aufstehen und den Neuankömmlingen die Hand reichen.
#refugeesWelcome findet man immer häufiger im Netz. Das ist richtig, so sollte es sein. Denkt einmal darüber nach, was ihr erhoffen würdet, wenn ihr in ihrer Situation sein würdet, wie oben beschrieben. Und dann seht in den Spiegel. Seht eurem Spiegelbild in die Augen und fragt euch: Möchte ich so wirklich sein? Kann ich das mit meinem Gewissen vereinbaren?
Wenn die Antwort ja lautet, in Ordnung. Dann macht weiter so. Aber wenn euch auch nur die geringsten Zweifel kommen, sollte sich dringend etwas ändern.
Das hier soll keine Moralpredigt sein. Nur ein kleiner Denkanstoß, für alle die sich selbst noch nie wirklich auf ihr Spiegelbild geschaut haben. Denn so wie wir von anderen behandelt werden wollen, so sollten wir zuerst auch die anderen behandeln.
Vielen Dank fürs lesen.
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Freitag, 28. August 2015
Der Blog wird gekapert
miezekatz, 12:57h
Jaha, ihr habt richtig gehört. Von nun an gehört dieser Blog mihir :D :D
Wenn ich mich kurz vorstellen dürfte;
Bär der Name. Lou Bär. Ich wurde erst vor kurzem adoptiert, nachdem ich tropfnass in einem Freizeitpark entdeckt wurde. Inzwischen geht es mir aber deutlich besser und ich lihiebe es in der Sonne zu sitzen, und Leute beim renovieren zu beobachten.

Nun jedenfalls, habe ich diesen Blog übernommen (keine Sorge, in völligem Einverständnis der vorherigen Autorin. Tatsächlich hilft sie mir ein wenig mich hier zurecht zu finden). Einen neuen Namen bekommt er auch bald, genau wie ganz vihiele neue Beiträge zu allen möglichen Themen die mir so einfallen, die ich sehe und mich interessieren. Und ich sehe mehr als manch einer denken könnte ;-)
Nun jedenfalls freue ich mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit hier.
Mit den besten Grüßen
Lou Bär
Wenn ich mich kurz vorstellen dürfte;
Bär der Name. Lou Bär. Ich wurde erst vor kurzem adoptiert, nachdem ich tropfnass in einem Freizeitpark entdeckt wurde. Inzwischen geht es mir aber deutlich besser und ich lihiebe es in der Sonne zu sitzen, und Leute beim renovieren zu beobachten.

Nun jedenfalls, habe ich diesen Blog übernommen (keine Sorge, in völligem Einverständnis der vorherigen Autorin. Tatsächlich hilft sie mir ein wenig mich hier zurecht zu finden). Einen neuen Namen bekommt er auch bald, genau wie ganz vihiele neue Beiträge zu allen möglichen Themen die mir so einfallen, die ich sehe und mich interessieren. Und ich sehe mehr als manch einer denken könnte ;-)
Nun jedenfalls freue ich mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit hier.
Mit den besten Grüßen
Lou Bär
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Donnerstag, 23. Juli 2015
Alles nur ein Traum
miezekatz, 10:30h
Neulich wurde ich gefragt, wie denn mein Traumtyp aussähe. Meine Antwort darauf: Ich habe keine Präferenzen, mir kommt es eher auf den Charakter an.
Die Reaktion darauf war Ungläubigkeit. Jeder hat doch einen Traumtypen vor Augen, wurde mir gesagt.
Tja nun, mag sein, aber ich bin nunmal nicht jeder. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach zu oft analysiere, vielleicht daran, dass es bei mir noch nie wirklich 'klick' gemacht hat. Jedenfalls kann ich meinen Traumtypen nicht beschreiben.
Aber ganz ehrlich mal, hieße er Traumtyp, wenn er Real wäre? Wann wird ein Traum schonmal war? So gut wie nie, jedenfalls nie geplant. Ich könnte jetzt hier genauso gut sagen, 'Ja, mein Traumtyp ist super sportlich, groß und stark, dunkelhaarig mit blauen Augen.....' etc. Ihr kennt das bestimmt. Aber würde ich das sagen, würde ich lügen. Natürlich, mit einem solchen Typen könnte man bestimmt angeben, andere neidisch machen. Aber wer sagt denn, dass es nicht auch anders geht. Wenn der begehrte Partner kleiner ist, etwas molliger? Kann auch seine Vorteile haben, dann hat man seinen eigenen großen Teddybär.
Aber viel wichtiger ist, wie ich finde, wirklich der Charakter. In der neunten, oder zehnten Klasse, genau weiß ich das nicht mehr, gabs einen Jungen in meiner Klasse. Er sah echt super aus, ein richiger Traumtyp vom Aussehen her. Einziges Problem: Ein typischer Sunnyboy. Sich seines guten Aussehens bewusst, aber im Kopf war nicht viel.
(Falls er das jetzt liest, entschuldige ich mich, aber das war damals mein Eindruck. Heißt nicht, dass ich mich nicht geirrt haben könnte)
Jedenfalls kannte ich da noch einen anderen, eher einen Aussenseiter in der Klasse, mit vollkommen durchschnittlichem Aussehen, aber wir wurden für eine ganze Zeit die besten Freunde. Einfach weil der Charakter stimmte.
Lange Rede kurzer Sinn, egal ob man mir vorwirft unglaubwürdig zu sein, ich bleibe dabei - Aussehen ist zweitrangig, auf den Charakter kommt es an.
Und wenn wir ganz ehrlich sind, wann erinnern wir uns schonmal an unsre Träume? Oder daran, wie jemand im Traum aussah? Vielleicht noch ne grobe Struktur, Größe, mit Glück die Haarfarbe, aber ein Gesicht oder ein genaues Bild? Unmöglich.
Von daher hoffe ich, dass ich die Frage nun ausführlich beantwortet habe^^
Schönen Tag noch zusammen :)
Die Reaktion darauf war Ungläubigkeit. Jeder hat doch einen Traumtypen vor Augen, wurde mir gesagt.
Tja nun, mag sein, aber ich bin nunmal nicht jeder. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach zu oft analysiere, vielleicht daran, dass es bei mir noch nie wirklich 'klick' gemacht hat. Jedenfalls kann ich meinen Traumtypen nicht beschreiben.
Aber ganz ehrlich mal, hieße er Traumtyp, wenn er Real wäre? Wann wird ein Traum schonmal war? So gut wie nie, jedenfalls nie geplant. Ich könnte jetzt hier genauso gut sagen, 'Ja, mein Traumtyp ist super sportlich, groß und stark, dunkelhaarig mit blauen Augen.....' etc. Ihr kennt das bestimmt. Aber würde ich das sagen, würde ich lügen. Natürlich, mit einem solchen Typen könnte man bestimmt angeben, andere neidisch machen. Aber wer sagt denn, dass es nicht auch anders geht. Wenn der begehrte Partner kleiner ist, etwas molliger? Kann auch seine Vorteile haben, dann hat man seinen eigenen großen Teddybär.
Aber viel wichtiger ist, wie ich finde, wirklich der Charakter. In der neunten, oder zehnten Klasse, genau weiß ich das nicht mehr, gabs einen Jungen in meiner Klasse. Er sah echt super aus, ein richiger Traumtyp vom Aussehen her. Einziges Problem: Ein typischer Sunnyboy. Sich seines guten Aussehens bewusst, aber im Kopf war nicht viel.
(Falls er das jetzt liest, entschuldige ich mich, aber das war damals mein Eindruck. Heißt nicht, dass ich mich nicht geirrt haben könnte)
Jedenfalls kannte ich da noch einen anderen, eher einen Aussenseiter in der Klasse, mit vollkommen durchschnittlichem Aussehen, aber wir wurden für eine ganze Zeit die besten Freunde. Einfach weil der Charakter stimmte.
Lange Rede kurzer Sinn, egal ob man mir vorwirft unglaubwürdig zu sein, ich bleibe dabei - Aussehen ist zweitrangig, auf den Charakter kommt es an.
Und wenn wir ganz ehrlich sind, wann erinnern wir uns schonmal an unsre Träume? Oder daran, wie jemand im Traum aussah? Vielleicht noch ne grobe Struktur, Größe, mit Glück die Haarfarbe, aber ein Gesicht oder ein genaues Bild? Unmöglich.
Von daher hoffe ich, dass ich die Frage nun ausführlich beantwortet habe^^
Schönen Tag noch zusammen :)
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Mittwoch, 22. Juli 2015
Urlaub ahoi
miezekatz, 10:32h
Ja, bald ist es soweit. Nur noch 1 1/2 Wochen und ich habe Urlaub :D :D Dann kann ich hoffentlich auch selbst in der Sonne liegen, und nicht nur mein Schatten ;)
Aber wenn man sich anschaut, wo wir so arbeiten, das ist doch schon fast Urlaub oder?
Mal ist alles grün
dann wiegen sich die Ähren im Wind
Und man hat einen tollen Blick auf Getreidefelder^^

So darfs doch gerne weiter gehen, keine Ahnung, wie der Urlaub da noch besser werden soll XD
Nun, ich denke, so schön die Landschaften auch sind, nichts geht über einen Besuch bei guten Freunden und der Familie. Ich sollte besser bald das Bahnticket buchen ^^
Aber wenn man sich anschaut, wo wir so arbeiten, das ist doch schon fast Urlaub oder?
Mal ist alles grün
dann wiegen sich die Ähren im Wind
Und man hat einen tollen Blick auf Getreidefelder^^

So darfs doch gerne weiter gehen, keine Ahnung, wie der Urlaub da noch besser werden soll XD
Nun, ich denke, so schön die Landschaften auch sind, nichts geht über einen Besuch bei guten Freunden und der Familie. Ich sollte besser bald das Bahnticket buchen ^^
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Dienstag, 21. Juli 2015
Sommer, Sonne, Sonnenschein....
miezekatz, 17:57h
...und ein leckeres Eis muss sein.
(hier bitte das Bild einer Eistüte denken ;) )
Das Eis muss leider noch etwas warten. Bei strahlend blauen Himmel und Sonne satt, ruft doch noch einmal die Arbeit. Aber bei so einem Wetter macht das auch deutlich mehr Spaß, vor allem wenn man draußen arbeitet. Und wer sagt denn, dass später nicht noch ein Eis drin ist? ^^
An alle die jetzt schon eines haben und/oder schon gemütlich in der Sonne brutzeln, wünsche ich noch einen schönen Tag und verbrennt euch nicht ;)
In diesem Sinne, machts gut xD
*Radio an*
**36°C und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser......**

(hier bitte das Bild einer Eistüte denken ;) )
Das Eis muss leider noch etwas warten. Bei strahlend blauen Himmel und Sonne satt, ruft doch noch einmal die Arbeit. Aber bei so einem Wetter macht das auch deutlich mehr Spaß, vor allem wenn man draußen arbeitet. Und wer sagt denn, dass später nicht noch ein Eis drin ist? ^^
An alle die jetzt schon eines haben und/oder schon gemütlich in der Sonne brutzeln, wünsche ich noch einen schönen Tag und verbrennt euch nicht ;)
In diesem Sinne, machts gut xD
*Radio an*
**36°C und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser......**

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Montag, 20. Juli 2015
Die Sache mit der Zeit
miezekatz, 12:19h
Kommt euch das auch bekannt vor? Ihr kommt zur Arbeit und keiner ist da.... Okay, mal überlegen. Habe ich was durcheinander gebracht? Bin ich zu früh/zu spät? Nein, stimmt alles. In Ordnung, dann warte ich eben noch etwas. Vielleicht kommt ja gleich jemand.....
*tick, tack, tick, tack, tick, tack*
Das Ticken der Uhr ist meine einzige Gesellschaft heute morgen. Als die vereinbarte Zeit vorbei ist, suche ich in der Telefonliste den Kollegen und rufe an. Fazit: Der Einsatz wurde abgesagt *seufz*
Die Information ist bei mir jedenfalls nicht angekommen. Na gut, dann fahre ich noch einmal nach Hause und leg mich noch einmal zwei Stunden aufs Ohr und komme später wieder zur Bereitschaft.
Jup, jetzt sind auch die Kollegen da. Jetzt warten wir gemeinsam darauf, dass wir einen Einsatz bekommen.
Und im Hintergrund hört man weiter
*tick, tack, tick, tack, tick, tack*

*tick, tack, tick, tack, tick, tack*
Das Ticken der Uhr ist meine einzige Gesellschaft heute morgen. Als die vereinbarte Zeit vorbei ist, suche ich in der Telefonliste den Kollegen und rufe an. Fazit: Der Einsatz wurde abgesagt *seufz*
Die Information ist bei mir jedenfalls nicht angekommen. Na gut, dann fahre ich noch einmal nach Hause und leg mich noch einmal zwei Stunden aufs Ohr und komme später wieder zur Bereitschaft.
Jup, jetzt sind auch die Kollegen da. Jetzt warten wir gemeinsam darauf, dass wir einen Einsatz bekommen.
Und im Hintergrund hört man weiter
*tick, tack, tick, tack, tick, tack*

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